Hervorgegangen aus den Sing- und Musikwochen des "Arbeitskreises für Haus- und Spielmusik" schlug die
Geburtsstunde des "Alsfelder Singkreises" zu Pfingsten 1948.
Programmschwerpunkte waren zunächst Madrigale und Motetten, aber
auch Spirituels und Lieder von Brahms,
Distler, Schumann und vielen anderen.
Ab Beginn der siebziger Jahre wurden vermehrt größere Werke
mit Orchester aufgeführt, darunter Carl Orffs
"Carmina Burana" (1972 und 1986), Händel Oratorien, Mozarts "Requiem"
(1985) und das
"Weihnachtsoratorium" von Johann Sebastian Bach (1995).
Besonders aufgeschlossen zeigte sich der Chor auch gegenüber zeitgenössigen
Kompositionen wie der kommunalen Oper
"Regentrude" (1987), geschafen von der Meisterklasse Hans Werner Henzes
als Auftragswerk für die Stadt Alsfeld.
Zu seinem 50.Geburtstag hat der "Alsfelder
Singkreis" auf eine separate Feier verzichtet.
Statt dessen soll mit der Aufführung des Oratoriums "Die Schöpfung"
von Joseph Haydn - gemeinsam mit dem
Alsfelder Kammerorchesters, das ebenfalls unter der Leitung von Helmut
Köhler steht und für größere Aufführungen
um Streicher und Bläser verstärkt wird- ein Höhepunkt
chorischer Arbeit im Jubiläumsjahr gefeiert werden.
Beide Ensembles gestalten zum 10. Mal den lokalen Teil des "Alsfelder
Musikfestivals".
Gleichzeitig endet damit auch die über vierigjährige, überaus
erfolgreiche Tätigkeit des Dirigenten
Helmut Köhler.
Bestellung für die CD "Die Schöpfung" von Joseph Haydn
werden gerne durch die "Alsfelder Ratssänger" weitervermittelt.